Freizeit-

 

pädagogische

 

Angebote

 

 

 

 

Hier werden Angebote an Ihr Kind hinterlegt, die zum Teil eine schriftliche Einwilligung zur ZOOM-Nutzung auf Grundlage der datenschutzrechtlichen Informationen der KJA (siehe Downloads) notwendig machen.

Mitsing-Lied von Susan Hollender -Text in den zwei Download-Dateien
Text, Musik und Gesang von Susan Hollender!
Vielen lieben Dank für Deine Kreativität!
Weihnachtslied(1).mp3
MP3-Audiodatei [2.8 MB]
Zum Mitsingen: Text Weihnachtslied von Susan Hollender 2021
Bild (745) Weihnachtslied 2021, S. 1.pdf
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Zum Mitsingen: Weihnachtslied von Susan Hollender 2021
Bild (746) Weihnachtslied 2021, S. 2.pdf
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Freizeitpädagogischer Setzkasten:

 

Im Schuljahr 21-22 probieren wir erneut ein anderes System der Freizeitaktivierung aus. Diesmal wollen wir das "Setzkasten-System" erproben: 

 

Mit dem Setzkastensystem wollen wir in diesem Jahr eine bunte Vielfalt für alle Kinder anbieten bei höchster Flexibilität.

Die Kinder sollen aber nicht "wild drauf los konsumieren" und "irgendwie bespaßt werden", vielmehr geht es darum, nach den einschneidenden letzten Jahren vielfältiges Interesse bei den Kindern zu wecken, Dinge für die man sich eigentlich nicht interessieren würde, kennen zu lernen und neue Talente und Fertigkeiten zu entdecken und zu erlernen, sowie den OGS-Alltag konkret förderlich zu gestalten.

Damit dies für jede Gruppe möglichst gleich gut funktioniert und Spass bereitet, sind Regelungen unerlässlich:

  • Jeder Setzkasten wird 1x im Schul-Jahr für max. 2 Wochen am Stück pro Gruppe ausgeliehen – wir haben 14 Durchgänge – so bekommt also jeder sicher seinen Wunschkasten

  • Von Mo, 11.00 Uhr bis Freitag max. 16:00 Uhr (siehe Wochenraster)

  • Die Basteleinheiten werden in Kleinstgruppen, ca. 5-6 Kinder angeleitet durchgeführt und begleitet. Die Kinder sollen lernen, zum Nutzen aller Kinder, mit den Materialien pflegsam, achtsam und sparsam umzugehen und diese entsprechend zu gebrauchen.

  • Das Material pro Bastel-Kasten ist für 211 Kinder (pro Jahr) berechnet, daher kann jedes Kind 1x etwas pro Kasten basteln! Beispiel: Origami Kasten: Einführung ins Thema, Vormachen, zeitgleich falten. Die einfachen Origamiblätter sind zum Üben gedacht– aber bitte auch nur 2-5 Blätter nach einander ausgeben, auf sorgsames und genaues Falten achten. Das schöne und teure Papier kann dann als Endprodukt einmalig ausgegeben werden.

  • Wir brauchen Klorollen und Gläser mit Deckel in rauen Mengen, bitte sammeln Sie mind. für Ihre Gruppe jeweils mit (Lagerung im Büro)

 

 

Unser Setzkasten-Angebot:

 

1

Kartenbastel-Box

10

Klorollenbasteln-Box

2

Kognitive Spielbox

11

Steinbastel-Box

3

Flechtarmbänder-Box

12

Teelichtbastel-Box

4

Origami-Box

13

Kochbuch-Box

5

Malle-Box (Vorlesen)

14

Lernspiel-Box

6

Bastelvorlagen-Box

15

Knobelspiele-Box

7

Zirkus-Spiele-Box

16

Kreis- und Gruppenspiel-Box

8

Experimentier-Box

17

Gebärdensprache-Box

9

Ich-Du-Wir-Box

18

Wolle&Co-Box

 

 

 

 

 

Zusätzliche Boxen:

 

 

19

Bastelbücher-Box

21

Stempelbox

20

Stanzer-Box

22

Perlenarmbandbox

 

 

 

 

 

Ausleihwechsel:

14 Angebote pro Gruppe möglich

Ausleihbeginn:

ab 11.00 Uhr

Rückgabe:

Bis 16.00 Uhr

1

8.11.21

19.11.21

2

22.11.21

03.12.21

3

06.12.21

17.12.21

4

20.12.21      WF

14.01.22

5

17.01.22

28.01.22

6

31.01.22

11.02.21

7

14.02.22

25.02.22

8

28.02.22

11.03.22

9

14.03.22

25.03.22    OF

10

11.04.22

22.04.22

11

25.04.22

06.05.22

12

09.05.22

20.05.22

13

23.05.22

03.06.22

14

06.06.22

17.06.22

15

KW 25

Letzte Woche vor SF

 

Viel Spaß!

 

 

Nachfolgend der Auszug aus einer gemeinschaftlichen Facharbeit im Rahmen der Methodenkoffer-Schulung zweier Mitarbeiter*innen der OGS-Lindenschule, SJ 21-22: 

 

 

Setzkasten-System

 

Unter dem Begriff Setzkasten ist eine Vielzahl an Boxen bzw. Kästen zu verstehen, die Materialien und Anleitungen zu bestimmten Themen beinhalten.

Eine einzelne Box wird von einer/einem Mitarbeiter*in mit der Anleitung, einem Satz Material und evtl. Vorlagen/Bücher/Materialliste bestückt. Im Anschluss wird die fertige Themenbox zusammen mit den anderen Boxen zentral an einem Ort gelagert, sodass alle Gruppenleitungen im Bedarfsfall Zugriff haben. Zusammen bilden alle Boxen ein schlüssiges und krisenfestes Freizeitpädagogisches System mit individuellen Inhalten.

 

Konzept

 

Jede/jeder Mitarbeiter*in erstellt einen Setzkasten. Im Vorfeld ist eine grobe thematische Absprache unter den Mitarbeiter*innen notwendig, damit es keine doppelten Setzkästen gibt. Dies kann über Listen oder auch Kleinteams erfolgen. Wenn die Themen der einzelnen Setzkästen geklärt werden konnten, können die Mitarbeiter*innen in die konkrete Umsetzung gehen. Neben der hohen Vielfalt der Setzkästen besteht ein hohes Maß an Variationsmöglichkeit innerhalb einer Box. 

Sei es mit Angeboten verschiedener körperlichen Aktivitäten, wie Ballspiele, Gruppenspiele, kognitive Spiele, usw., welche zudem Zielgruppengenau, bspw. für Jungen/Mädchen, Alter usw. differenziert werden können.

Natürlich können die Setzkästen auch mit Themen befüllt werden, die parallel zum Freispielangebot zugänglich gemacht werden.

Darüber hinaus ist bspw. zu klären, woher benötigtes Material kommen kann, welcher finanzieller Rahmen gegeben ist, welches Material einmal oder als Verbrauchsmaterial mehrfach benötigt wird.

Zum Abschluss muss dann noch eine Ausleihliste erstellt werden, damit für jede/ jeden Mitarbeiter*in klar ist, wann welcher Setzkasten bereits reserviert worden ist.

Wenn diese Punkte alle geklärt worden sind, kann das System „Setzkasten“ starten.

 

Das Setzkasten-System soll, wie oben bereits erwähnt, eine förderliche und fordernde Freizeitgestaltung mit einer bunten Vielfalt für die Kinder sein, das hinsichtlich der aktuellen Lage flexibel und individuell einsetzbar ist.

Dazu möchten wir den Kindern ein vielfältiges Angebot bieten. Somit werden neue Talente und Fertigkeiten vermittelt sowie neue Interessen geweckt. Eine Herausforderung bei der Konzeption war, dass unterschiedliche Stundenpläne und Essenszeiten bei der Durchführung berücksichtigt werden mussten. Um die Herausforderungen zu bewältigen und das Ziel sicherzustellen, wurden folgende Regeln definiert:

 

  • Jeder Setzkasten kann einmal pro Schuljahr von der Gruppenleitung oder der Ergänzungskraft für max. zwei Wochen (Mo. - Fr.) ausgeliehen werden. Dies wird in der Ausleihliste dokumentiert.

 

  • Die Setzkästen werden von der Gruppenleitung / Ergänzungskraft angeleitet und begleitet. Die Kinder sollen lernen, mit den Materialien achtsam umzugehen.

 

  • Innerhalb der Setzkästen gibt es Material für 211 Kinder. Somit kann jedes Kind etwas basteln und mit nach Hause nehmen.

 

 

Aktuelle Rahmenbedingungen

 

Die Setzkästen werden ausschließlich in der jeweiligen Gruppe durchgeführt, da eine Durchmischung aufgrund der pandemischen Situation keineswegs möglich ist. Die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen und das Hygienekonzept müssen bei der Anwendung der Box eingehalten werden, verhindern aber niemals die grundsätzliche Durchführung. Selbst in Situationen von Notbetreuung oder Wechselunterricht lebt dieses Konzept fort und ist für die Kinder und das Personal weiterhin nutzbar.

 

 

Entwicklung eines Setzkastens

 

Als Erstes wird sich ein Thema überlegt. Dann wird eine Materialliste erstellt, worauf direkt die Finanzierungsfrage folgt. Bevor die weitere Planung abgeschlossen werden kann, muss geklärt werden, wer die Kosten übernimmt. Sobald dies geklärt ist, kann mit der weiteren Planung begonnen werden. Das Material kann bestellt werden und die Anleitung, die so gestaltet werden sollte, dass jeder weiß, was zu tun ist, kann geschrieben werden. Anleitung und Materiallisten werden laminiert. Sobald alle wichtigen Materialien zusammengetragen sind, kann eine geeignete Box besorgt werden. Diese wird von außen mit der Überschrift des Setzkastens beschriftet

 

 

Wo wird der Setzkasten durchgeführt?

 

Nicht alle Setzkästen sind ortsgebunden. Viele davon können individuell den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Exemplarisch hierfür ist beispielsweise die Flechtarmbandbox, diese kann in jedem Raum sowie auf dem Außengelände bei schönem Wetter durchgeführt werden. Die Zirkus-Box sollte evtl. in einer kleinen Turnhalle oder auf dem Gelände stattfinden, wo sich frei bewegt werden kann.

 

 

Welche zeitliche Planung sollte man sich pro Kasten setzten?

 

Der zeitliche Ablauf des jeweiligen Setzkastens kann von der durchführenden Person selbst entschieden werden und ist ggf. vom Angebot selbst abhängig, beispielsweise Escape-Raum.

 

Welche Ziele werden verfolgt?

 

Durch die verschiedenen Setzkästen streben wir unterschiedliche Ziele an.

 

  • Förderung der Gemeinschaft / Teamarbeit / Kooperation innerhalb der Gruppe stärken

  • Selbstbewusstsein aufbauen und stärken

  • Motivation anregen und fördern

  • soziale Kompetenzen erlernen / fördern

  • individuelle und kollektive Stärken und Fähigkeiten entwickeln bzw. herausfinden

  • neue Interessen entwickeln

  • logisches Denken und Kreativität anregen

  • positive körperlichen Entwicklung, Körperwahrnehmung

  • Verantwortung, Verlässlichkeit,

  • Sinne trainieren

  • Toleranz, Respekt und Akzeptanz fördern

  • Kommunikation, Mimik und Gestik fördern

  • Grob- und Feinmotorik fördern

  • Förderung der mentalen Entwicklung

  • Förderung der Geduld

  • Aufmerksamkeit / Planung / Vorstellungskraft und Orientierung entwickeln / fördern

  • Feingefühl und Mitgefühl entwickeln

  • Selbstvertrauen fördern, mutig sein, aus der Komfortzone heraustreten

  • soziale und emotionale Fähigkeiten fördern

 

 

Welche Zielgruppen können angesprochen werden?

 

Setzkästen können für die unterschiedlichsten Zielgruppen konzipiert werden. Kleinkinder, Grundschulkinder, Teenager, Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung und sogar für Erwachsene.

 

 

Warum und wie erfahren die Eltern von den Setzkästen?

 

Um eine proaktive Elternarbeit zu betreiben und somit eine Transparenz zwischen den Eltern und unserer Arbeit leisten zu können, werden diese über die Durchführung informiert. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Ein Vermerk auf der Homepage wäre möglich. Unteranderem kann, falls die Schule damit arbeitet, den jeweiligen Setzkasten auf die Klassen-Padlet-Seite (eine digitale Pinnwand) gesetzt werden, wodurch die Eltern die Möglichkeit erhalten, den Alltag / Unterricht durch Bilder und Informationen zu verfolgen. Um die Elternarbeit zu fördern, könnten die Eltern durch eine E-Mail oder einen Brief über den Start der Setzkästen in der Klasse informiert werden. Dies hat den Vorteil, dass der persönliche Kontakt zu den Eltern gestärkt wird und diese direkt mit einbezogen werden können, indem man ihnen mitteilt, dass sie z.B. Klorollen sammeln können für die Klorollenbox. Oder vielleicht haben Eltern auch unter pandemiefreien Umständen Lust, bei der Kochbuchbox mitzuwirken und die durchführende Person somit zu unterstützen. Die Kommunikation zu den Eltern wird von Gruppen individuell gehalten. Auf der Homepage ist das Setzkastensystem bereits hinterlegt und wir haben zudem die Eltern per E-Mail / Elternbrief informiert.

Einige Mitarbeiter*innen werden zudem die Klassen-Padlet-Seite nutzen, um Eltern regelmäßig über die einzelnen Setzkästen zu informieren, dies ist sinnvoll, wenn diese Informationsplattform als Kontaktweg in der Klasse ohnehin regelmäßig genutzt wird.

 

 

Wie werden die Setzkästen finanziert?

 

Manche Setzkästen enthalten Verbrauchsmaterial, dass ggf. immer wieder angeschafft werden muss. Manche hingegen erfordern eine einmalige Finanzierung. In unserem Fall wurden die Kosten vom OGS-Träger übernommen. Dies ist aber nur eine Option. Man kann, falls vorhanden, den Förderverein kontaktieren oder evtl. auch Zusatzgelder bei der Stadt beantragen.

Im ersten Moment erscheint die Etablierung der Setzkästen als sehr teuer. Dies resultiert vor allem daraus, dass es die Anschaffung von Boxen und einer Grundausstattung an Material braucht. Nachfolgend bündelt es aber Materialien, welche sich nicht verbrauchen, bspw. Spiele, Stanzer, Schablonen, Vorlagen, Sportgeräte, die nicht jede Gruppe vorhalten muss, sondern als Ausleihsortiment für alle nutzbar ist. Dies macht Gelder frei, für weitere Anschaffungen und den Ausbau der Setzkästen mit neuen Spielen und Materialien.

 

 

Arbeitsweisen und Methoden der Setzkästen

 

In jedem Setzkasten ist eine Anleitung hinterlegt, die so gestaltet sein soll, dass jeder das Angebot ohne großes Vorwissen durchführen kann. Es bedarf vom Ausleihenden eine kurze Auseinandersetzung mit dem Material und dem Angebot/Ablauf. Jede durchführende Person kann den Setzkasten individuell auf seine persönliche Arbeitsweise anpassen. Die Setzkästen sollen für die Durchführenden flexibel und einfach umzusetzen sein. Grundsätzlich kann jeder seine persönliche Note einbringen.

 

 

Umsetzung der Setzkästen

 

Die Setzkästen können immer montags um 11:00 Uhr im Materialraum abgeholt werden. Anschließend wird der Setzkasten in der Gruppe für zwei Wochen durchgeführt.

Je nach Setzkasten wird eine weitere Person benötigt. Am Anfang wird mit den Kindern besprochen, um welchen Setzkasten es sich handelt und wie der Setzkasten in den nächsten zwei Wochen umgesetzt wird. Durch die enthaltene Anleitung in den Kästen ist jedem/jeder Mitarbeiter*in bewusst, was er machen muss. Entweder führt man ihn nur an gewissen Tagen durch oder sogar jeden Tag.

Anschließend wird der Setzkasten an dem übernächsten Freitag bis 16:00 Uhr wieder im Büro abgegeben, sodass der nächste Kollege die Box montags wieder ausleihen kann.

 

Im Nachfolgenden werden zwei Setzkästen vorgestellt.

 

 

Die Zirkusspielbox

 

Teilnehmerzahl

 

  • 12 Grundschulkinder Kinder

  • 2 Durchführende

 

Zeitplanung

 

  • mindestens 2,5 - 3 Stunden

 

Ort der Durchführung

 

  • Schulhof

  • Turnhalle

 

Materialliste

 

  • Buch „Die besten 50 Zirkusspiele und Mini-Shows für Zirkuskinder“

  • Ball (auffüllbar mit Luftballons)

  • 2 x Diabolo

  • 3 Säckchen mit Wurfspiel

  • 8 x Tellerdrehen

  • 3 x Jonglierbälle

  • 1 x Zaubertuch

  • 7 x bunte Tücher

  • 5 x Flattertücherstäbchen

 

Ziele

 

  • Zirkusspiele wirken sich positiv auf die körperliche Entwicklung und Gesundheit von Kindern aus, z. B. fördert es Körperwahrnehmung, Gleichgewichtssinn, Koordinationsfähigkeit und im Allgemeinen die Freude an Bewegung

  • Zirkus ist Vielfalt. Ohne Zeit- und Leistungsdruck kann jedes Kind seine Interessen herausfinden und ihnen nachgehen

  • Stärkung des Selbstbewusstseins

  • Das Gemeinschaftsdenken und die Schaffung eines gemeinsamen Ziels wird gefördert, z. B. durch die gemeinschaftliche Aufführung.

  • Die Kinder sind stolz dazuzugehören

  • soziale und emotionale Fähigkeiten wie Kooperation, Vertrauen, Gruppengefühl, Toleranz, Verantwortung, Verlässlichkeit, Zusammenarbeit, Empathie, Sicherheit und Hilfe geben und nehmen erfahren

 

Durchführung

 

Zu Beginn wird mit allen Kindern auf dem Schulhof ein Kreis gebildet, in dem jedes Kind, aufgrund der momentanen Corona-Situation, eine Armlänge zum Nachbarkind Abstand halten sollte. Den Kindern wird das Prinzip des Setzkastens vorgestellt, dies dauert ca. 15 Minuten.

 

In der Mitte des Kreises steht der Setzkasten. Die Bestandeile des Kastens werden, dabei einzeln vorgestellt und gemeinsam mit den Kindern im Wechsel ausprobiert bzw. wird ihnen gezeigt, was man damit machen kann. Dafür benötigt man ca. 30 Minuten.

 

Anschließend darf sich jedes Kind für ein Teil melden. Melden sich zu viele Kinder für ein Teil, wird das per „Schnick-Schnack-Schnuck“ geregelt. Hierfür werden ca. 10 Minuten Zeit eingerechnet.

 

In einem durchgeführten Zirkusangebot gab es folgende Entscheidungen der Kinder, 2 Kinder wählten Diabolos. 4 Kinder Tellerdrehen, 1 Kind Jonglierbälle, 2 Kinder bunte Tücher, 1 Kind das Zaubertuch und 2 Kinder Stäbchenflattertücher. Die Kinder haben danach ca. 45 Minuten Zeit in ihren Kleingruppen, mit den ausgewählten Materialien zu üben. Die Durchführenden gehen abwechselnd zu den Kleingruppen und geben Hilfestellungen und leiten die sicher an.

 

Nach 45 Minuten kommen alle wieder in den Kreis. Nun kann jede Gruppe der Gemeinschaft zeigen, was sie geübt haben.

 

Im Nachgang wird nun gemeinsam ein Programm für die Vorführung erstellt. Die Vorführung kann man mit Musik hinterlegen oder zwischen den Vorstellungen einspielen. Falls keine Musikanlage zur Verfügung steht, können die Kinder, die nicht an der Reihe sind während der Vorführung oder dazwischen in einem Takt mit den Händen klatschen.

 

Hier ein weiteres Beispiel aus der Durchführung des Setzkastens: Wir hatten keine Musikanlage zur Verfügung und vereinbarten mit den Kindern, die nicht an der Reihe waren, im Takt für die vorführenden Kinder zu Klatschen. Wir haben uns darauf verständigt das jede Gruppe ca. 5 Minuten Zeit hat um ihren Teil des Programmes vorzuführen. Alle Kinder die dasselbe Material (Kleingruppe) gewählt haben, sind zusammen aufgetreten. In diesem Fall waren die Diabolo-Kids als erstes dran. Gefolgt von den Tellerdrehkindern, und anschließend war das Kind mit den Jonglierbällen an der Reihe. Im Anschluss traten die beiden Kinder mit den bunten Tüchern und die beiden Kinder mit den Stäbchenfalttüchern, die in der Vorbereitung eine kleine gemeinsame Tanzshow entwickelten, auf. Und zum Abschluss was das Kind mit dem Zaubertuch an der Reihe, welches das Zaubertuch auf mysteriöse Weise verschwinden lassen hat. Das Ende der Show war erreicht und wir stellten uns gemeinsam in einem Halbkreis zum Publikum auf und verbeugten uns.

 

Anschließend wird sich erneut in der Gruppe getroffen. In dieser Zeit lassen wir den Setzkasten Revue passieren und tauschen uns aus. Was hat gut geklappt? Was weniger? Was hat uns am meisten Spaß bereitet und was könnte man beim nächsten Mal besser machen?

 

Hinweis: Diesen Setzkasten kann man auch anwenden, wenn man z.B.: während des Nachmittags zum Essen gehen muss. Man legt dann einfach eine Pause ein. Diesen Setzkasten kann auch über mehrere Tage angewendet werden.

 

Reflexion

 

Unsere Erwartungen waren, dass die Kinder sich gegenseitig unterstützen und in Kleingruppen und in der gesamten Gruppe zusammenarbeiten. Das hat auch super funktioniert. Kleine Unstimmigkeiten, zum Beispiel, wer vorne steht, konnten von den Kindern selbstständig gelöst werden. Dazu wendeten sie eine Auslosmethode wie „Ene-Meine-Miste..“ oder „Schnick-Schnack-Schnuck“ an. Jedes Kind hatte seine Aufgabe und war damit zufrieden. Es gab natürlich auch Fälle, zum Beispiel bei der Jonglage, wo es nicht auf Anhieb geklappte hat. Dabei wurde improvisiert, dass einfach mit einem Ball jongliert wurde. Hilfreich war auch, vorher im Kreis alles Wichtige zu besprechen und auszuprobieren. Unsere vorher gesetzten Ziele konnten erfolgreich umgesetzt werden. Kinder, die sonst eher ruhig und für sich waren, wurden gut in die Gruppe integriert, da alle ein gemeinsames Ziel hatten. Außerdem waren alle Kinder sichtbar stolz auf sich und hatten ein gemeinschaftliches sowie persönliches Erfolgserlebnis. Die Kinder waren von diesem Projekt begeistert.

 

Fazit

 

Die Zirkusspiel-Box ließ sich gut umsetzen und hat sich als sehr vielfältig bewehrt. Es lässt sich in einer Gruppe mehrmals durchführen und wird dabei nie langweilig. Dieser Setzkasten ist ein abwechslungsreiches, individuelles, flexibles Freizeitangebot, das man immer wieder neugestalten kann. Es kann der gesamte Kasten oder auch nur ein Teil daraus eingesetzt werden. Tipps bieten die beiliegenden Bücher ebenfalls. Durch die freie Zeitgestaltung kann dieser Setzkasten auch optimal in den höheren Jahrgangstufen angewandt werden, da die Freispielzeit bei den höheren Klassen ist durch den langen Unterricht und das Essen sehr gering, somit haben sie nicht oft die Möglichkeit an div. Freizeitangeboten teilzunehmen. Das, was ich an einem Tag gemacht habe, könnte man auf 2 Woche verteilen. Es ist nicht nur ein Setzkasten, man kann hiermit auch ganze Projektwochen mit einer intensiveren Durchführung gestalten.

 

 

Bilderverzeichnis

 

Gebärdensprachenbox

 

Was ist Gebärdensprache?

 

Gebärdensprache ist eine visuelle manuelle Sprache. Gebärdensprache besteht neben Handzeichen aus Mimik und Körperhaltung. Sie verfügt über ein umfassendes Vokabular und eine eigenstände Grammatik. Gebärdensprachen sind ebenso komplex wie gesprochene Sprachen. In der Regel benutzen gehörlose und schwerhörige Menschen in der Kommunikation untereinander Gebärdensprache.

 

Was bedeutet DGS?

 

DGS ist ein Akronym für „Deutsche Gebärdensprache“, dies ist eine seit 2002 vollwertige anerkannte Sprache, die über eine eigene Grammatik. Die DGS verfügt über ein eigenständiges und komplexes Sprachsystem, das sich in seiner Grammatik von der deutschen Laut- und Schriftsprache unterscheidet. In der deutschen Gehörlosengemeinschaft ist dies eine gewachsene Sprache. Leider ist diese in ihrem Vokabular bundesweit nicht einheitlich, sondern verfügt über etliche Dialekte, vergleichbar mit der deutschen Lautsprache. Deshalb kann es in anderen Regionen Vokabel geben, die wiederum in anderen Regionen nicht angewandt werden.

 

Was bedeutet LBG?

 

LBG steht für „Lautsprachbegleitenden Gebärden“. Die LBG ist im Gegensatz der DGS keine anerkannte Sprache, sondern ein Kommunikationssystem. Hierbei wird die Lautsprache unter Beibehaltung der Grammatik des Deutschen mit einzelnen Gebärden begleitet. Die Sprache wird somit nicht ersetzt, sondern an dieser Stelle mittels Gebärden unterstützt. LBG auch GuK „Gebärden unterstützende Kommunikation“ fungiert speziell für Kinder mit Down-Syndrom und für Kinder mit verzögerter Sprachentwicklung und eingeschränkten Hörfähigkeiten, um die Verständigung zu Eltern, Freunden und anderen Bezugspersonen zu gewähren. Die Gebärden basieren auf der Deutschen Gebärdensprache, wurden aber etwas vereinfacht, da diese schneller zu erlernen sind.

 

Teilnehmer

 

Diese Box hat keine feste Teilnehmerzahl, da diese Box für den Zeitraum frei zugänglich gemacht werden sein soll.

 

Materialliste

 

  • 1 Daumen Kinobox mit 15 Gebärden (LBG / GuK, Talking Hands)

  • Das deutsche Gebärdenalphabet

  • 1 Gebärden Memory

  • Lied „Guten Tag – Kinderlied mit Gebärden“ (YouTube)

  • Poser Gebärdensprache

 

Wenn die Box den Kindern Spaß macht, kann man diese noch mit Büchern und weiteren Liedern ergänzen.

 

Ziele

 

  • Förderung von Respekt und Akzeptanz gegenüber Kommunikation in Gebärden und Lautsprache

  • Sensibilisierung für dieses Thema

  • Gemeinschaftsgefühl

  • Kommunikation fördern

  • Lesen fördern

  • Empathie für Menschen mit einer Behinderung entwickeln.

  • Mimik und Gestik fördern

  • Inklusion fördern

  • Sprachbarrieren überwinden

 

 

Durchführung

 

Das Thema Gebärdensprache wird mit einem Lied „Guten Tag – Kinderlied mit Gebärden“ eingeführt. Die durchführende Person muss sich im Vorfeld mit den Gebärden des Liedes vertraut machen. Nach dem Lied wird mit der gesamten Klasse über das Thema Gebärdensprache gesprochen, („Wer kennt diese Sprache schon?“, „Für wen ist diese Sprache wichtig?“ etc.). Während des Austauschs können die Kinder Fragen stellen. Sobald diese offene Gesprächsrunde abgeschlossen ist, wird der Setzkasteninhalt vorgestellt. Die Materialien in der Box sind eigentlich selbsterklärend. Die Daumenkinos können sich angeschaut werden, das Memory kann unter den bekannten Regeln gespielt werden. Beim Gebärdenalphabet ist jede Gebärde mit dem dazugehörigen Buchstaben auf einer Karteikarte versehen, so können die Kinder vorher beispielsweise ihren Namen auslegen und sich mit den Gebärden vertraut machen. In dem zwei Wochen Zeitraum soll das Lied mindestens einmal täglich, am besten direkt zum Anfang, gemeinsam mit den Kindern gehört werden. Die Kinder haben währenddessen spielerisch die Möglichkeit, diese Gebärden nachzumachen und somit zu erlernen. Für die darauffolgenden Tage soll der Setzkasten frei zugänglich für die Kinder sein, so kann jedes Kind sich individuell damit beschäftigen. Es soll für die Kinder ein offenes Angebot darstellen. Zum Abschluss des Setzkastens wird eine Feedback Runde mit den Kindern gemacht. Die Kinder können ihre Meinung mitteilen und ggf. das Gelernte vormachen.

 

Reflexion

 

Bisher hatte ich aufgrund der Vorweihnachtszeit noch keine Gelegenheit, diesen Setzkasten mit meiner 1. Klasse durchzuführen. Ich hoffe, dass die Kinder daran Spaß haben, in eine neue Welt einzutauchen und etwas Neues zu lernen. Ich habe mich aufgrund von Inklusion für dieses Thema in meinem Setzkasten entschieden. Früher wurden Kinder mit besonderem Förderbedarf oft „ausgesondert“. Heute versucht man aber, alle Kinder möglich gemeinsam lernen zu lassen und die Unterschiede und Vielfalt als Bereicherung für alle zu sehen. Alle Kinder haben ein Recht, ohne Diskriminierung und Benachteiligung am Leben und Lernen teilzunehmen. Dieser Setzkasten soll den Kindern dabei helfen, Kinder mit sprachlichen Barrieren, nicht auszustoßen, sondern in die Gemeinschaft aufzunehmen, sodass auch diese Kinder Spaß am Lernen haben, Freude bei der Kontaktaufnahme mit andere Kindern, sowie dem Freispielangebot im Nachmittag.

 

 

 

Literaturverzeichnis / Quellen

 

 

 

 

 

 

Bilderverzeichnis

 

 

Gemeinsame Abschlussreflexion zum Setzkastensystem

 

Warum haben wir uns für „Setzkästen – Die flexiblen AG der Lindenschule Frechen“ entscheiden? Schließlich ist das Setzkasten-System kein AG-Konzept. Aber sie ersetzten unsere AG in der Corona-Zeit. Wir sollen pädagogische Arbeit leisten und dabei jede Corona-Vorschrift umsetzen, angefangen von Platzdokumentation bis zur Desinfektion von Tischen und Spielzeugen.

Wo bleibt da die Zeit für pädagogische Arbeit?

Wir sind nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern Geschichtenerzähler, Spielkameraden, Tränentrockner und manchmal auch Ersatz-Eltern. Wir reparieren kaputtes Spielzeug, schlichten Konflikte und coachen „nebenbei“ die Eltern.

Wir sind Verantwortungsträger, Geduldsengel, Energiebündel, Sänger, Schuhanziehhelfer, Wegweiser und Helfer mit Herz.

Unsere Aufgabe ist, den Kindern einen sicheren Ort mit Spaß und Freude zu geben, wo sie Neues entdecken und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Über unsere alltägliche Arbeit unterstützen die Setzkästen uns bei der Umsetzung der pädagogischen Arbeit.

 

Setzkästen sowie AGs bieten ein hohes Themenrepertoire. Jedoch haben AGs keine bewegliche Einsetzbarkeit im Vergleich zu den Setzkästen.

 

AGs müssen geplant, vorbereitet und gewählt werden. Die Raumverteilung muss geklärt werden und die Eltern werden über die jeweilige AG ihres Kindes informiert. Dies sind zwar keine wirklichen Nachteile, jedoch in Bezug auf die Setzkästen schon. Die Setzkästen benötigen eine einmalige Vorbereitungszeit. Die Kinder können jederzeit entscheiden, ob sie daran teilnehmen möchten oder nicht. Es ist ein offenes Angebot, welches im Klassen- / Gruppenraum oder draußen angeboten werden kann. Durch die Information auf der Homepage wurde dieses Konzept den Eltern vorgestellt. Im Großen und Ganzen sind die Setzkästen in Bezug auf Vorbereitungszeit zeitsparender als die AGs. Außer der Gebärden-Box, da sollten sich die Mitarbeiter etwas intensiver vorbereiten. Das Personal kann zudem flexibel das Angebot über die Woche verteilen und bei Krankheit fällt das Angebot nicht aus, sondern wird lediglich in der Woche verschoben – oder kann von anderen Personen angeboten werden.

 

AGs haben ein spezifisches Thema, das die Kinder in einem Zeitraum von ca. 4 Monaten wöchentlich besuchen. Aufgrund des langen Zeitraumes verlieren manche Kinder das Interesse und haben keinen Spaß mehr, dort hinzugehen. Die Kollegin, die die AG durchführt, bereitet sich jede Woche auf die AG-Teilnehmer vor. Dies ist oft sehr zeitaufwendig. Setzkästen hingegen haben eine kurze Zeitspanne in der Durchführung, wodurch den Kindern es leichter fällt, das Interesse beizubehalten. Die Durchführenden haben eine kurze Vorbereitungszeit und sind somit zeitlich nicht so eingebunden.

 

AGs benötigen einen festen Rhythmus und es können nicht alle Kinder an den AG teilnehmen. Durch die Setzkästen, die zwar einen festen Ausleihrhythmus haben, aber eine individuelle Einsetzbarkeit in unserem strukturierten Alltag, können alle Kinder daran teilnehmen.

 

Die Kinder müssen sich bei der AG-Wahl für ein bestimmtes Thema entscheiden, bei den Setzkästen können die Kinder alle Angebote mitnutzen.

 

Natürlich können AG-Angebote auch von externen Personen durchgeführt werden. Dies hat den Vorteil, dass es unseren Alltag erleichtert bzw. wir die gesamte Klasse etwas entzerren können und so individuell auf die verbliebenden Kinder eingehen können. Dieser Punkt bleibt derzeit bei den Setzkästen aus. Mitarbeiter*Innen der KJS (Anbieter von externen Sportangeboten) könnten hinzugebucht werden, unterstützen uns derzeit jedoch bei der Aufbereitung der Hygienischen belange in der Mensa und im Gruppenalltag, bspw. bei der Hofaufsicht oder mit Spielen auf dem Hof.

 

Durch die AGs haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, auch weitere Kinder außerhalb ihrer Gruppe besser kennenzulernen, diese Option besteht bei dem Setzkasten-System nicht.

 

Im Anschluss an die Pandemie, denken wir, dass sich das Setzkastensystem in unseren Alltag fest etabliert haben wird. Falls dann die AGs wieder anlaufen sollten, werden die Setzkästen weiterhin zur Verfügung stehen, da man diese Angebote immer in seinen Alltag einbauen kann und somit eine weitere Alternative, wie z. B. Saisonbasteln (Karneval, Frühling, Sommer, Herbst, Winter / Weihnachten), besteht.

 

Durch das individuelle Setzkastensystem können mit der Zeit auch richtige Themenkreise dazu entwickelt werden, wie zum Beispiel im obengenannten Setzkasten „Escape-Room“.

 

Setzkästen können für jeden Offenen Ganztag eine Bereicherung sein. Aufgrund der mannigfaltigen Ideen können Kinder auf die verschiedensten Arten gefördert werden und das pädagogische Arbeiten erleichtern. Durch diese Boxen muss man nicht zwingend immer etwas vorbereiten, sondern man kann aus der gesamten Teamkreativität, die sich in den Kästen verbirgt, etwas aussuchen und diese dann gemeinsam in der Gruppe anwenden.

Natürlich soll dies nicht heißen, dass man nichts mehr für seine Gruppe vorbereiten muss, sondern es soll eine zeitsparende Alternative sein, den Kindern im Nachmittag ein anpassungsfähiges und abwechslungsreiches, sowie krisenfestes Angebot bieten zu können.

 

Es ist auch nicht zwingend notwendig, mit der Anzahl an Setzkästen zu starten, mit der wir gestartet sind. Man kann dies auch individuell handhaben und nach und nach erhöhen.

 

Dieses System kann unserer Meinung nach in jedem bestehenden OGS-Alltag Fuß fassen, da die Durchführung und die Zeiteinteilung einem freigestellt sind und man sich somit nicht verpflichtet, dies durchzuführen. Natürlich sollte das Interesse an diesen Boxen vorhanden sein, bevor man sich dieses System aufbaut. Wir finden, dass dieses System auch für die Kinder eine abwechslungsreiche Alternative zwischen Spiel, Spaß, Bewegung, Basteleien und etwas Neues entdecken, in dem oft so strukturierten Offen Ganztagskonzept, ist.

 

Sternenbastelei der 1. Klasse

Bastelaktion  Klasse 1

Die Flickengeister zum Vorlesebuch

St.Martins-Feier

Feuer auf dem unteren Schulhof

2021

ZOOM-Kontaktangebote des Nachmittags-Personals

Hinweise zur Datenverarbeitung und Rechten hinsichtlich Zoom-Nutzung
Bitte nehmen Sie diese Datenschutzinformation zur Kenntnis: Eine Einwilligung zur ZOOM-Teilnahme Ihrer Kinder wird auf dieser Grundlage gegeben. Eine Teilnahme an ZOOM-Treffen wird insofern als Anerkennung der Datenschutzregelung gesehen.
09401_Datenschutzinfos und Betroffenenre[...]
PDF-Dokument [429.2 KB]
Einverständniserklärung zur Teilnahme an Zoom-Kontakten
Zustimmungserteilung zur Teilnahme der Nutzung von Zoom mit Ihrem Kind
Lindenschule 08651_Einwilligung Minderjä[...]
PDF-Dokument [332.3 KB]

Ausstattung und Attraktivität der OGS:

 

  • Mit diesem Schuljahr gibt es, wann immer personell möglich, ein flankierendes Sportangebot auf HOf 3 durch unseren Sportwissenschaftler Herrn Blom. Er übernimmt auch die Rolle des Gerätewartes für das Spiel- und Fahrmaterial und wird am neuen Standort die schuleigene Turnhalle für unsere Kinder nutzbar machen
  • Im letzten Schuljahr haben wir viel Geld in die Hand genommen und unser Geländespielzeug aufgewertet: Wir haben alle unsere Roller überholen lassen, drei große Go-Karts und zwei Balancierplattensets angeschafft. Allen Gruppen steht ein schönes Sortiment an Sandspielzeug, Zügelspielzeug, Springseilen, Bälle und, und, und zur Verfügung. Für die Beschäftigung innen wurden vielfälltige Gesellschaftsspiele, Mal- und Bastelutensilien angeschafft.

 

 

 

Die Nutzung des Geländes am Nachmittag: 

 

  • Unter Corona wollen wir so viel Spielzeit wie möglich auf unserem weitläufigen Gelände anbieten.
  • Die Durchführung bleibt abhängig von den Vorgaben der Infektionsschutzordnung und den Inhalten der Schulmails zum Tragen der MN-Bedeckung in Räumen und dem Schulgelände.
  • Bitte geben Sie daher für jede Wetterlage die entsprechende Kleidung mit: Schal, Mütze und Handschuhe, sowie eine zusätzliche Fleecejacke und warme Socken für die kalte Jahreszeit (Lüftung der Innenräume lt. Veordngun) und Sonnenschutz - von Sonnenmilch bis Kopfbedeckung - für die warmen bis heißen Monate. Bitte sorgen sie für witterungsangepasste und flexible Kleidung zu jeder Jahreszeit. 

AGs im Nachmittag - bis März 2020

Die AG´s starten immer zu Beginn eines neuen Schulhalbjahres und enden mit diesem. Insgesamt liegt die Angebotszeit nach den Herbstferien bis ca. einen Monat vor Schuljahresende.

Im Vorfeld findet entweder eine Vorstellungsveranstaltung oder eine Schnupperwoche statt, in der ihr Kind die Möglichkeit hat, alle AG-Angebote kennenzulernen. Die Wahl findet im Anschluss durch einen Wahlzettel statt, auf dem ihr Kind seinen 1., 2. und 3. Wunsch vermerkt. Die Wahl findet im Rahmen der OGS-Zeit statt und erfolgt auf Grundlage der vereinbarten Abholzeiten des Kindes.

Wir bemühen uns den Erstwunsch zu berücksichtigen, dies klappt jedoch nicht immer.

In der Regel kann das Kind an insgesamt zwei Terminen ausloten, ob diese AG passt - mit dem 3. Besuch ist dann eine Teilnahme bis zum Ende des Schulhalbjahes verpfllichtend.

 

Um ein für alle anprechendes Angebot zu schaffen und eine zuverlässige Bereitstellung zu gewährleisten, gibt es verschiedene AG-Angebote für die Klassenstufen 1/2 und 3/4.

Klassischer Weise liegen die AG-Zeiten von 14.00 - 14.50 Uhr (1+2) und von 15:00 - 15:50 Uhr (3+4) - auch Angebote von 14.30 - 15.45 Uhr sind möglich und richten sich nach den Belangen des Angebotes. Dies betrifft insbesondere die Schach-, Kreativ- und Garten-AG.

 

Darüberhinaus gestalten die MitarbeiterInnen innerhalb ihrer OGS-Gruppen den Alltag individuell. Angebote wie Entspannung, Bewegung, Freispiel, Gruppenkreis, Basteln und Malen sind nur einige Aktivitäten, die angeboten werden können. 

 

Kooperationspartner im Nachmittag

Der Nachmittag kooperiert im Rahmen seines freizeitpädagogischen Bildungsauftrages mit Anbietern aus Sport, Jugendarbeit und kultureller Bildung.

 

Verlässliche Partner in der Unterstützung von AGs sind das Jugendzentrum JoJo, der Abendteuerspielplatz, VfR Bachem (Fußball), Sportag (für Tanz und Bewegung, sowie kulturelle Angebote wie Theaterspiel), Frau Engels für Yoga, sowie neu dabei im Sj 2019/20 Rebeccas Studio mit dem Angebot an Aerial Fitness und Jumping Fitness. 

Die Kooperationen sind teilweise kostenpflichtig, werden den interessierten Kindern jedoch unentgeldlich ermöglicht.

Die Angebote der Kooperationspartner werden ergänzt durch wechselnde und beliebte freizeitpädagogische Aktivitäten der pädagogischen Kräfte des Nachmittags, aus den Bereichen: Kreativ, Schach, Garten, Kochen/Backen, Entspannung usw..

 

Die Musikschule nutzt Räumlichkeiten zur musischen Bildung ihrer Schüler an unserer Schule - Drehtürangebot, Jekits. Sie können ihr Kind gerne übr das Anmeldeformular der Musikschule Frechen verbindlich anmelden - sie schliessen den Vetrag mit der Musikschule - dieses Angebot ist für Sie kostenpflichtig. Wir achten darauf, dass Ihr Kind pünktlich am Musikschulunterricht in unseren Räumen teilnimmt.