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Die Lerninhalte im Gemeinsamen Unterricht (GU) unterscheiden sich prinzipiell nicht von denen der Regelklassen. Sie sind an die Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule gebunden. Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden entsprechend der für sie geltenden Richtlinien unterrichtet und müssen nicht die gleichen Lernziele erreichen. Sie durchlaufen die Grundschulzeit in der Regel in vier Schuljahren in ihrer Stammklasse.
Entsprechend orientiert sich das Unterrichtskonzept einer GU-Klasse an den Lern- und Förderbedürfnissen aller Kinder und muss flexibel auf diese besonderen Gegebenheiten reagieren. Hierzu erscheinen offene Unterrichtsformen wie z.B. Wochenplan besonders geeignet. |
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Ein wesentlicher Bestandteil des GU ist die Arbeit im Team. Es besteht eine ständige Kooperation zwischen Grundschullehrkraft und Sonderschullehrkraft in der Planung und Durchführung des Unterrichts. Durch Besetzung des Unterrichts mit zwei Lehrkräften können auch viele Kinder ohne besonderen Förderbedarf besser in ihren Lernprozessen unterstützt werden. Die Notwendigkeit zu differenziertem und individualisiertem Unterricht ist in einer GU-Klasse noch größer als in Regelklassen. Dies kommt natürlich allen Kindern zugute, auch den leistungsstärkeren.
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